Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Iran: Sohn von Ali Chamenei soll neuer Oberster Führer werden

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Iran: Sohn von Ali Chamenei soll neuer Oberster Führer werden
Iran: Sohn von Ali Chamenei soll neuer Oberster Führer werden
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Nach dem Tod des iranischen Revolutionsführers Ali Chamenei soll der Expertenrat in Teheran dessen Sohn Modschtaba Chamenei zum neuen Obersten Führer bestimmt haben. Das berichtet der Nachrichtensender Iran International. Eine offizielle Bestätigung der iranischen Führung lag zunächst nicht vor.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz erklärte unterdessen, jeder Nachfolger an der Spitze der Islamischen Republik werde ein militärisches Ziel sein. Auf der Plattform X schrieb Katz: «Jeder Führer, der vom iranischen Terrorregime ernannt wird, um den Plan zur Zerstörung Israels fortzusetzen und anzuführen, um die Vereinigten Staaten und die freie Welt und die Länder der Region zu bedrohen und um das iranische Volk zu unterdrücken, wird ein Ziel zur Eliminierung sein.»

Copyright 2019 The Associated Press. All rights reserved
Modschtaba Chamenei (Mitte).
Copyright 2019 The Associated Press. All rights reserved

Modschtaba Chamenei galt bereits seit Jahren als möglicher Nachfolger seines Vaters. Der 56-Jährige ist der zweitälteste Sohn des verstorbenen Revolutionsführers und soll enge Verbindungen zu den iranischen Revolutionsgarden unterhalten. Laut Iran International ist seine Wahl von der Expertenversammlung unter dem Einfluss der Revolutionsgarden erfolgt.

Der neue Machtinhaber tritt ein Amt an, das im politischen System Irans über weitreichende Befugnisse verfügt. Der Oberste Führer steht an der Spitze von Staat, Militär und Justiz. Ursprünglich war für dieses Amt der Rang eines Grossajatollahs vorgesehen. Die iranische Verfassung wurde jedoch 1989 geändert, um Ali Chamenei trotz niedrigerem religiösem Rang zum Revolutionsführer zu machen.

Modschtaba Chamenei hatte bislang keine offizielle Funktion im Staat inne. Gemäss Medienberichten verfügt er jedoch über erheblichen Einfluss hinter den Kulissen. Die britische Daily Mail berichtet zudem, dass er ein Investmentvermögen von mehr als 100 Millionen Dollar kontrollieren soll.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.