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In Nordafrika wird der Krieg gegen Iran vor allem mit wirtschaftlicher und sicherheitspolitischer Sorge verfolgt. Regierungen von Marokko über Algerien bis Ägypten rufen zur Zurückhaltung auf und warnen vor einer weiteren Eskalation im Nahen Osten.
Besonders die Auswirkungen auf Energiepreise und internationalen Handel bereiten den Staaten der Region Kopfzerbrechen. Steigende Ölpreise und unsichere Transportwege könnten viele Volkswirtschaften empfindlich treffen.
In Medienkommentaren wird der Konflikt häufig als weiteres Zeichen einer zunehmend instabilen Weltordnung interpretiert. Gleichzeitig warnen Sicherheitsexperten davor, dass radikale Gruppen versuchen könnten, den Krieg propagandistisch auszunutzen.
Die Grundstimmung ist daher vor allem von Distanz geprägt: Nordafrika steht nicht im Zentrum des Konflikts, fürchtet aber seine langfristigen Folgen.