Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Innenminister Dobrindt: «Der Linksterrorismus ist mit steigender Intensität in Deutschland zurück»

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Innenminister Dobrindt: «Der Linksterrorismus ist mit steigender Intensität in Deutschland zurück»
Innenminister Dobrindt: «Der Linksterrorismus ist mit steigender Intensität in Deutschland zurück»
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Nach dem Stromausfall in Teilen Berlins hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) den Anschlag auf das Stromnetz als gezielten Angriff auf die deutsche Gesellschaft eingestuft. In einem Interview mit der Bild-Zeitung erklärte Dobrindt: «Nach unserer Einschätzung handelt es sich um einen mit profunden Kenntnissen und dezidiert geplanten Anschlag. Der Linksterrorismus ist mit steigender Intensität in Deutschland zurück.»

CHRISTOPH SOEDER / KEYSTONE
Innenminister Dobrindt: «Der Linksterrorismus ist mit steigender Intensität in Deutschland zurück»
CHRISTOPH SOEDER / KEYSTONE

Auslöser für die Einstufung sei ein Bekennerschreiben der linksextremen «Vulkangruppe», in dem die Täter ihren Anschlag als Teil eines «Klimawiderstands» gegen das kapitalistische System rechtfertigten. Für Dobrindt steht fest: Diese Aktivitäten greifen «gezielt unseren Wohlstand, unsere Wirtschaftsordnung und den Alltag der Bürgerinnen und Bürger» an und gefährden Leben.

Als Konsequenz fordert der Innenminister ein umfassendes Sicherheitspaket. Neben einer massiven Ausweitung der Überwachung im digitalen Raum, darunter IP-Adressen-Speicherung, Quellen-Telekommunikations-Überwachung (Quellen-TKÜ), biometrischer Internetabgleich und KI-gestützte Gefährdererkennung soll auch die Beobachtung der linksextremen und klimaradikalen Szene durch den Verfassungsschutz intensiviert werden.

Der CSU-Politiker dankte den Einsatzkräften von THW und Bundeswehr, die in den betroffenen Bezirken Berlins für Notstrom sorgen. Priorität habe die Versorgung von Pflegeeinrichtungen. Nach Angaben des Innenministeriums sind derzeit 120 THW-Helfer im Einsatz. Noch seien nicht alle Kapazitäten ausgeschöpft.

Mit Blick auf die zunehmenden Sabotageakte warnte Dobrindt eindringlich vor einer Verharmlosung linksextremer Gewalt: «Mein Dank gilt allen Einsatzkräften, die in Berlin die Bürger unterstützen, die Opfer dieses linksterroristischen Anschlags geworden sind.»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.