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Inhaftierter Ukrainer: Kiew verlangt Schutz für mutmasslichen Nord-Stream-Täter

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Inhaftierter Ukrainer: Kiew verlangt Schutz für mutmasslichen Nord-Stream-Täter
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Der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmytro Lubinez fordert Schutz für den in Italien inhaftierten Serhij K., der wegen Beteiligung an der Nord-Stream-Sabotage verdächtigt wird. Der 49-jährige Ukrainer befindet sich nach Angaben seiner Anwälte seit zehn Tagen im Hungerstreik. Sein Zustand sei kritisch.

K. war im Sommer in Rimini auf Antrag der deutschen Bundesanwaltschaft festgenommen worden. Er soll einer der Koordinatoren der Sprengungen gewesen sein, die am 26. September 2022 die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee teilweise zerstört hatten. In Deutschland wird gegen ihn wegen gemeinschaftlichen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und verfassungsfeindlicher Sabotage ermittelt.

SERGEY DOLZHENKO / KEYSTONE
epa11561539 The Ukrainian national flag waves on top of the Verkhovna Rada (Parliament) building during an official visit by India's Prime Minister Modi, in Kyiv, Ukraine, 23 August 2024
SERGEY DOLZHENKO / KEYSTONE

Lubinez erklärte, K. protestiere mit dem Hungerstreik gegen seine Haftbedingungen und wolle eine solche Auslieferung nach Deutschland erzwingen. Er habe sich an das italienische Justizministerium, das Europäische Parlament und internationale Organisationen gewandt, um «die Rechte des Ukrainers zu schützen». Die Inhaftierung in einer Hochsicherheitsanstalt unter den gegebenen Bedingungen verstosse gegen die Europäische Menschenrechtskonvention, so Lubinez.

Ein weiterer ukrainischer Verdächtiger sitzt derzeit in Polen in Untersuchungshaft. Ein Gericht in Warschau blockierte am Freitag seine Auslieferung nach Deutschland. Auch gegen ihn wird im Zusammenhang mit dem Anschlag auf Nord Stream 1 und 2 ermittelt.

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