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In der Silvester-Nacht verwüsten Migranten deutsche Städte. Die Medien ducken sich weg vor dem Problem

Es ist eine Binsenweisheit, dass sich Probleme nur dann lösen lassen, wenn man die Ursache klar benennt.

Bezieht man diese Erkenntnis auf die Ausschreitungen der Silvester-Nacht in Deutschland, kommt man zwangsläufig zu dem Schluss, dass man in der Bundesrepublik kaum weiter von effektiven Lösungen entfernt sein könnte.

So verzichten viele Medien dieser Tage abermals auf den Hinweis, dass es sich bei den Randalierern mehrheitlich um junge Männer mit Migrationshintergrund handelt, und selbst die Bild, die sonst für Klartext bekannt ist, fragt scheinbar ahnungslos in ihrer Überschrift, wer die «Chaoten» von Silvester seien. Eine Antwort erhält der Leser erst im Text.

JULIUS-CHRISTIAN SCHREINER / KEYSTONE
In der Silvester-Nacht verwüsten Migranten deutsche Städte. Die Medien ducken sich weg vor dem Problem
JULIUS-CHRISTIAN SCHREINER / KEYSTONE

Es ist ermüdend, dass in Deutschland jedes Jahr aufs Neue so getan wird, als führten wir diese Diskussion zum ersten Mal. Dabei kam es seit der berühmt-berüchtigten Silvesternacht 2015/2016 nahezu jährlich zu Ausschreitungen durch junge Männer mit Migrationshintergrund.

Doch statt Ross und Reiter klar zu benennen und die entsprechenden Konsequenzen daraus zu ziehen, werden noch immer lieber Scheindebatten über ein generelles «Böllerverbot» geführt, das letztlich auch all jene Bürger bestraft, die sich nichts zuschulden haben kommen lassen. Das ist unfair und geht am Thema vorbei.

Wir haben kein Böller- sondern ein Migrationsproblem. Aber das zu benennen, könnte «den Rechten» in die Hände spielen. Es nicht zu tun jedoch genauso.

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