Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Imperialistische Aggression» vs. «die Freiheit schreitet voran»: Lateinamerikanische Reaktionen auf den Venezuela-Angriff Amerikas zwischen Empörung und Applaus

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
«Imperialistische Aggression» vs. «die Freiheit schreitet voran»: Lateinamerikanische Reaktionen auf den Venezuela-Angriff Amerikas zwischen Empörung und Applaus
«Imperialistische Aggression» vs. «die Freiheit schreitet voran»: Lateinamerikanische Reaktionen auf den Venezuela-Angriff Amerikas zwischen Empörung und Applaus
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die US-Militäraktion in Venezuela, bei der Präsident Nicolás Maduro festgenommen wurde, hat ein internationales Echo ausgelöst – zwischen scharfer Verurteilung und offener Zustimmung. Während einige Staaten den Eingriff als völkerrechtswidrig einstufen, feiern andere den Sturz des Regimes als Sieg der Freiheit.

JOHN REYES / KEYSTONE
epaselect epa12623830 Venezuelan citizens celebrate during a demonstration in Lima, Peru, 03 January 2026
JOHN REYES / KEYSTONE

Kolumbiens Präsident Gustavo Petro zeigte sich «tief besorgt» über die Explosionen in Caracas und die «ungewöhnliche Luftaktivität». Er rief alle Beteiligten zur Deeskalation auf und forderte eine Dringlichkeitssitzung der Uno. «Die kolumbianische Regierung lehnt jede einseitige militärische Aktion ab, die die zivile Bevölkerung gefährden könnte», so Petro.

Auch Havanna meldete sich zu Wort: Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel sprach von «Staatsterrorismus gegen das mutige venezolanische Volk und gegen unser Amerika». Die US-Operation sei ein «krimineller Angriff» und ein Frontalangriff auf die lateinamerikanische Friedensordnung. Kuba forderte eine «dringende Reaktion der internationalen Gemeinschaft».

Noch deutlicher äusserte sich Evo Morales, Boliviens ehemaliger Präsident. Er sprach von einer «brutalen imperialistischen Aggression», die die venezolanische Souveränität verletze. «Venezuela ist nicht allein», schrieb Morales auf sozialen Medien.

Ganz anders fiel die Reaktion aus Buenos Aires aus: Argentiniens Präsident Javier Milei begrüsste die Festnahme Maduros mit den Worten: «Die Freiheit schreitet voran. Es lebe die Freiheit, verdammt noch mal!» Der bekennende Libertäre hatte bereits in der Vergangenheit Washingtons harte Linie gegen autoritäre Regime in Lateinamerika unterstützt.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.