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Immer weniger Deutsche lehnen die AfD kategorisch ab

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Immer weniger Deutsche lehnen die AfD kategorisch ab
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Die AfD erzielt in der neuen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die Bild-Zeitung einen historischen Wert – allerdings nicht bei den klassischen Zustimmungswerten, sondern bei der sogenannten negativen Sonntagsfrage: Erstmals seit Beginn der Erhebung lehnen weniger als 50 Prozent der Befragten eine Wahl der AfD kategorisch ab. Nur noch 49 Prozent der 2008 Befragten können sich unter keinen Umständen vorstellen, die Partei zu wählen – ein Tiefstwert. Zum Vergleich: In früheren Umfragen lag dieser Ablehnungswert bei bis zu 75 Prozent.

HEIKO REBSCH / KEYSTONE
ARCHIV - 23
HEIKO REBSCH / KEYSTONE

Insa-Chef Hermann Binkert erklärt: «Nur noch knapp jeder Zweite schliesst die Wahl der AfD grundsätzlich aus. Das ist immer noch der schlechteste Wert aller Parteien in der ‹negativen Sonntagsfrage›, aber der beste in dieser Kategorie für die AfD jemals gemessene Wert.»

In der klassischen Sonntagsfrage bleibt die AfD mit 26 Prozent weiter vorn. Die Union rückt mit 25,5 Prozent dicht auf, gewinnt im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt hinzu. Die SPD bleibt bei 15 Prozent stabil, die Grünen stagnieren bei 11 Prozent, das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) liegt bei 4 Prozent. Die FDP verliert weiter an Boden (3 Prozent), ebenso die Linke (10,5 Prozent).

Bemerkenswert ist das sogenannte Wählerpotenzial: Während die SPD derzeit bei 15 Prozent liegt, trauen ihr 24 Prozent der Befragten eine Wahl zu – neun Prozentpunkte mehr als aktuell ausgeschöpft. Das maximale Potenzial der SPD beträgt laut Insa 39 Prozent, jenes der Union liegt bei 39,5 Prozent, das der AfD bei 33 Prozent.

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