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Immer mehr Ukrainer kommen in die Schweiz – besonders seit Kiew jungen Männern die Ausreise erlaubt. Während Deutschlands Kanzler Merz Klartext spricht, schweigt die Schweizer Politik

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Immer mehr Ukrainer kommen in die Schweiz – besonders seit Kiew jungen Männern die Ausreise erlaubt. Während Deutschlands Kanzler Merz Klartext spricht, schweigt die Schweizer Politik
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Die Zahl der Ukrainerinnen und Ukrainer in der Schweiz steigt rasant. Aktuell verfügen laut Staatssekretariat für Migration per 10. November 70.998 Personen über den Schutzstatus S. Das sind 270 mehr als am 27. Oktober 2025.

Seit die Ukraine Ende August angekündigt hat, dass 18- bis 22-Jährige ausreisen dürfen, strömen insbesondere viele junge Männer hierher.

© KEYSTONE / ENNIO LEANZA
Eine Wegweiser zeigt in die Unterbringung der schutzsuchenden Ukrainerinnen und Ukrainer im Bundesasylzentrum in Basel, aufgneommen am Donnerstag, 24
© KEYSTONE / ENNIO LEANZA

Dass Ukrainer lieber ins Ausland gehen, anstatt ihr Land zu verteidigen, wird von der Schweizer Politik hingenommen. Weder Asylminister Beat Jans (SP) noch Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter (FDP) äussern sich dazu, dass es nicht sein könne, dass die Schweiz einen Staat bedingungslos unterstützen solle, dessen Bürger ihn offensichtlich gar nicht oder nur bedingt verteidigen wollen.

Es geht auch anders. Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich dafür ausgesprochen, dass insbesondere junge Männer aus der Ukraine statt einer Ausreise nach Deutschland «den Dienst in ihrem Land versehen» sollten. Er habe den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj «darum gebeten, dafür zu sorgen», sagte der Regierungschef diese Woche. In der Ukraine «werden sie gebraucht», sagte Merz weiter.

Ob es etwas nützt, ist offen. Aber immerhin ist es eine klare Aussage, dass es so nicht weitergehen kann. Schade, dass sich die Schweizer Offiziellen nicht einmal dazu aufraffen können.

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