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Immer mehr Arbeitslose in der Schweiz: Wie Migranten unsere Sozialwerke plündern

Die Arbeitslosenzahl in der Schweiz ist im Januar 2025 auf 135.800 Personen angestiegen. Das sind 22.600 mehr als im Vorjahr. Erstmals seit der Corona-Krise erreichte die Arbeitslosenrate gemäss dem Staatssekretariat für Wirtschaft wieder 3 Prozent.

Die Zahl der ausländischen Arbeitslosen nahm mit 11.900 sogar stärker zu als jene der Schweizer von 10.700. Damit weitete sich die Kluft zwischen ausländischen Arbeitslosen und den Einheimischen auf einen neuen Rekord aus. Den 63.500 Inländern standen 72.300 Ausländer gegenüber. Davon entfielen 45.200 auf die EU/Efta-Länder und 27.100 auf den Rest der Welt.

© KEYSTONE/TI-PRESS / FRANCESCA AGOSTA
Asylsuchende in Chiasso, am Montag, 6
© KEYSTONE/TI-PRESS / FRANCESCA AGOSTA

Die Arbeitslosenquote der Ausländer stieg innert Jahresfrist von 4,7 auf 5,7 Prozent. Statt jeder 21. ist nun bereits jeder 18. Ausländer ohne Arbeit. Auch jeder 20. EU/Efta-Ausländer bezieht Schweizer Arbeitslosenhilfe. Wie üblich beträgt die Arbeitslosenrate in den besonders ausländerfreundlichen welschen Kantonen rund das Doppelte vom Schweizer Durchschnitt. Die Arbeitslosenquote der Schweizer nahm seit Januar 2023 von 1,6 Prozent auf 1,9 Prozent zu.

Die Jahresrechnung 2024 der Schweizer Arbeitslosenkasse liegt noch nicht vor. Deshalb beziehen sich die nachfolgenden Zahlen auf das Jahr 2023. Damals nahm die Kasse 9,1 Milliarden Franken ein. Davon wurden an die durchschnittlich 93.500 Arbeitslosen 4,3 Milliarden als Arbeitslosenentschädigung ausbezahlt. Das sind pro Arbeitslosen und Jahr gerechnet 45.700 Franken. Dazu kamen weitere Ausgaben für diverse Arbeitslosenhilfen, wobei auch die Aufwendungen für die bilateralen Verträge von 203 Millionen und die Verwaltungskosten von 785 Millionen ins Auge springen. Letztere machen pro Arbeitslosen gerechnet immerhin 8400 Franken aus.

Auch wenn die Löhne unterschiedlich hoch sein dürften, muss man heute davon ausgehen, dass rund die Hälfte oder noch mehr unserer Arbeitslosenentschädigung an Ausländer geht. Bezogen auf die 72.300 Ausländer wären dies zu den Durchschnittsentschädigungen 2023 gerechnet rund 3,3 Milliarden, wovon wiederum 2,1 Milliarden auf EU/Efta-Angehörige entfallen. Wahrlich ein Riesengeschäft für die Schweiz!

Hätten die Ausländer die gleiche Arbeitslosenrate wie die Schweizer, würde sich deren Zahl lediglich auf 24.000 belaufen und der Aufwand der Arbeitslosenkasse würde sich auf 1,1 Milliarden stellen. Die neue hohe Zahl von 130.800 Arbeitslosen würde bei einer unveränderten Durchschnittsentschädigung nun einer jährlichen Entschädigungssumme von 6,2 Milliarden entsprechen, 1,9 Milliarden mehr als 2023. Damals schloss die Rechnung insgesamt mit einem Überschuss von 2,8 Milliarden ab. Dieser Überschuss wird wohl deutlich schmelzen, und wenn die Arbeitslosenrate weiter ansteigt, wird bald der Kipppunkt erreicht sein, das heisst die Ausgaben übersteigen die Einnahmen.

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