Im Sog der Schweiz: Asylzahlen auf Höchststand, Entspannung nicht in Sicht
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Im Sog der Schweiz: Asylzahlen auf Höchststand, Entspannung nicht in Sicht

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Im Sog der Schweiz: Asylzahlen auf Höchststand, Entspannung nicht in Sicht
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Die Asylschiene bleibt bei Migranten äusserst populär, um in die Schweiz einzuwandern. Nach den neuesten Zahlen des Staatssekretariats für Migration (SEM) wurden 2025 insgesamt 25.781 Asylgesuche registriert.

In den vergangenen elf Jahren sind nur 2015, 2016, 2023 und 2024 noch mehr Personen in die Eidgenossenschaft eingereist.

Rechnet man die 16.161 Anträge auf Schutzstatus S von Ukrainerinnen und Ukrainern hinzu, bewegt sich das Niveau auf historischen Höchstwerten. Da helfen auch die Beteuerungen der Verwaltung wenig, die den Eindruck zu vermitteln versucht – aus welchen Gründen auch immer –, die Situation entspanne sich.

© KEYSTONE / ENNIO LEANZA
Flughafen Zürich.
© KEYSTONE / ENNIO LEANZA

Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie konsequent die Behörden vorgehen. Per Ende 2025 befanden sich 4898 Personen in der Schweiz, deren Gesuche um Schutzstatus S auf Beschwerdestufe noch hängig waren oder deren Anträge abgelehnt wurden. Das System Schutzstatus S kostet die Steuerzahler jährlich 1,5 Milliarden Franken. Gründe für ein konsequenteres Vorgehen gäbe es somit genügend.

Fazit: Die Verantwortlichen bekommen das Flüchtlingswesen nicht in den Griff.

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