Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) verschärft unter ihrer Präsidentin Ute Vogt ihren Kurs «gegen rechts». Der DLRG-Landesverband Württemberg beschloss eine Satzungsänderung, wonach Personen, die eine vom Verfassungsschutz beobachtete Organisation aktiv unterstützen, nicht Mitglied bleiben oder werden dürfen. Betroffen ist auch die AfD. Dies berichtet Apollo News.
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Nach Bekanntwerden der Entscheidung kam es zu Protesten. In sozialen Medien kündigten Nutzer an, ihre Spenden einzustellen. Der AfD-Fraktionschef im baden-württembergischen Landtag, Anton Baron, forderte «den sofortigen Stopp aller staatlichen Zuschüsse, solange die diskriminierende Satzung gilt».
Ute Vogt, frühere SPD-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Landesvorsitzende in Baden-Württemberg, ist seit 2021 Präsidentin der DLRG.
Ende Oktober stellte Vogt eine Studie zur NS-Vergangenheit des Verbandes vor. Dabei sagte sie laut Pressemitteilung: «Die DLRG ist Teil der bürgerlichen Zivilgesellschaft und hat als solche auch die Aufgabe, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu verteidigen.» Der Bundesverband betonte zugleich: «Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus und jede andere Form von Menschenfeindlichkeit haben in der DLRG keinen Raum.»
Kurz darauf verschärfte auch der Bundesverband seine Satzung. Neu heisst es, die DLRG dulde verfassungs- und fremdenfeindliche Bestrebungen «weder in ihren Gliederungen noch bei ihren Mitgliedern».