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«Ich glaube, es ist an der Zeit, dass auch Europa mit Russland spricht»: Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni stellt sich hinter Macrons Forderung nach Gesprächen mit dem Kreml

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«Ich glaube, es ist an der Zeit, dass auch Europa mit Russland spricht»: Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni stellt sich hinter Macrons Forderung nach Gesprächen mit dem Kreml
«Ich glaube, es ist an der Zeit, dass auch Europa mit Russland spricht»: Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni stellt sich hinter Macrons Forderung nach Gesprächen mit dem Kreml
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Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat sich für neue Gesprächskanäle Europas mit Russland ausgesprochen – und stellt sich damit demonstrativ hinter die Linie des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. «Ich glaube, es ist an der Zeit, dass auch Europa mit Russland spricht», sagte Meloni auf einer Pressekonferenz in Rom. Sie schlug vor, einen europäischen Sonderbeauftragten für den Ukraine-Konflikt zu benennen.

Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved
Italian Prime Minister Giorgia Meloni holds her annual start-of-the-year press conference in the press room at the Lower Chamber, in Rome, Friday, Jan
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Wie Politico berichtet, warnte Meloni zugleich vor einer unkoordinierten Linie in der EU, die am Ende «Putin einen Gefallen» tun könne. Bisherige Friedensverhandlungen liefen laut Meloni zu einseitig: «Wenn Europa nur mit einer Seite spricht, ist sein Einfluss begrenzt.» Ziel sei ein strukturierter europäischer Beitrag zur Deeskalation des Kriegs.

Ein gemeinsames Vorgehen mit Frankreich und Grossbritannien in der Frage möglicher Truppenstationierungen in der Ukraine lehnt Meloni ab. Ein kleines ausländisches Truppenkontingent sei keine ernstzunehmende Abschreckung gegen Russland. Stattdessen plädiert sie für ein kollektives Sicherheitsabkommen für die Ukraine – angelehnt an Artikel 5 der Nato.

Mit Blick auf Washingtons Forderung, Russland wieder in die G-7 aufzunehmen, zeigte sich Meloni zurückhaltend. Ein solcher Schritt sei «absolut verfrüht». Auch zu den jüngsten Drohgebärden von US-Präsident Trump in Richtung Grönland äusserte sie sich kritisch und betonte die Notwendigkeit, internationales Recht zu verteidigen.

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