Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Ich bin noch nicht fertig»: Planen Barack Obama und Kamala Harris ein politisches Comeback?

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
«Ich bin noch nicht fertig»: Planen Barack Obama und Kamala Harris ein politisches Comeback?
«Ich bin noch nicht fertig»: Planen Barack Obama und Kamala Harris ein politisches Comeback?
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Knapp ein Jahr nach der Niederlage gegen Donald Trump haben die US-Demokraten noch nicht wieder Tritt gefasst. Da die unterlegene Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris weiter gegen schlechte Umfragewerte kämpft, springt nun Ex-Präsident Barack Obama ein, berichtet die NZZ.

«Man kann die Leute nicht ständig tadeln und belehren, ohne anzuerkennen, dass man selber blinde Flecken hat», sagte Obama unlängst in einem Podcast. Er warnt vor einem gewissen Fundamentalismus innerhalb seiner Partei, der Wähler abschrecke. Die Demokraten, so Obamas Botschaft, müssten wieder volksnäher werden – weniger moralisch erhoben, mehr kampfbereit.

Copyright 2024 The Associated Press. All rights reserved.
Democratic presidential nominee Vice President Kamala Harris and President Barack Obama during a campaign rally at James R
Copyright 2024 The Associated Press. All rights reserved.

Gleichzeitig greift der 64-Jährige die republikanische Führung um Donald Trump scharf an. Deren Umgang mit der Armee sei «inhärent korrupt» – und eine Gefahr für die amerikanische Demokratie: «Wir wollen keine maskierten Leute mit Gewehren, die durch unsere Strassen patrouillieren», so Obama.

Doch es bleibt nicht bei Worten. In Kalifornien wirbt Obama derzeit für eine Wahlrechtsreform, die es den Demokraten ermöglichen könnte, bis zu fünf zusätzliche Sitze im Repräsentantenhaus zu gewinnen. Auch an der Ostküste mischt er sich aktiv ein: In den Gouverneurswahlen in Virginia und New Jersey unterstützt er zwei aussichtsreiche Demokratinnen, die mit militärischem und geheimdienstlichem Hintergrund punkten sollen.

Ein Schlüsselmoment für Obamas Rückkehr in die Tagespolitik war offenbar der schwache Auftritt Joe Bidens bei einem Fundraising-Event im Juni 2024, bei dem der Präsident orientierungslos wirkte – und von Obama von der Bühne geführt werden musste. Laut Buchautor Jonathan Karl fühlte sich Bidens Sohn Hunter so verraten, dass er Obama am liebsten öffentlich zur Rede gestellt hätte.

Neben dem demokratischen Ex-Präsidenten meldete sich auch die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris zu Wort. In einem Interview mit dem britischen Sender BBC sprach sie über eine mögliche Kandidatur 2028. «Ich noch nicht fertig. Ich habe mein gesamtes Berufsleben im Dienst verbracht, das liegt mir im Blut», so Harris.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.