Weltwoche: Herr Langhans, ist das Private wirklich politisch?
Rainer Langhans: Finde ich schon. Das war schon immer so, ist nur in den letzten Jahren immer deutlicher geworden. Diese sogenannte Privatsphäre hat sich nicht zuletzt durch das Internet vollkommen aufgelöst. In dem Moment, da sich die Menschen öffentlich äussern, wird das Private nun einmal politisch.
«Keine Zweierbeziehungen, sondern wahre Liebe»: Langhans (r.) in der Kommune I in Berlin, um 1968.
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