Die Stadt Zürich zählt so viele Einwohner wie nie zuvor – aber immer weniger Kleinkinder. Während die Bevölkerungszahl 2025 auf über 452.000 stieg, brach die Zahl der Neugeborenen dramatisch ein, berichtet die NZZ. Parallel dazu wächst eine andere Gruppe besonders stark: Hunde.
BERND THISSEN / KEYSTONE
Wie aus den neuen Bevölkerungszahlen hervorgeht, wurden 2025 nur noch rund 4500 Kinder geboren – fast 800 weniger als 2021. Der Rückgang von 13,7 Prozent innerhalb eines Jahres ist historisch. Seit der ersten Eingemeindung vor 130 Jahren hat es in absoluten Zahlen nie eine so starke Abnahme gegeben. Selbst der Pillenboom der 1960er Jahre hinterliess keinen so deutlichen Knick.
Besonders betroffen: Frauen über 30. Sie hatten in den 2000er Jahren einen Babyboom ausgelöst – doch diese Dynamik ist nun gebrochen. Der Kinderwunsch scheint heute nicht nur verschoben, sondern zunehmend gestrichen zu werden.
Gleichzeitig nimmt die Zahl der Hunde rasant zu. 2024 lebten über 9800 Hunde in Zürich – ein Anstieg um 41 Prozent innert zehn Jahren. Die Zahl der Vorschulkinder hingegen schrumpft seit 2018 kontinuierlich, obwohl die Bevölkerung wächst.