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Die Aargauer Regierung hält angesichts der weiterhin hohen Flüchtlingszahlen an der Notlage im Asylbereich fest. Derzeit belegen fast 10.000 Personen die Unterkünfte von Gemeinden und Kanton – ein neuer Höchststand, wie der Kanton am Montag mitteilte.
Der Zustrom von Flüchtlingen, insbesondere aus der Ukraine, habe sich zwar etwas abgeflacht, bleibe aber auf Rekordniveau. Seit Januar 2023 gilt im Aargau eine Notlage bei der Unterbringung, die nun verlängert wird.
Die regulären Unterkünfte seien zu 95 Prozent ausgelastet. Von den sieben unterirdischen Notunterkünften mit insgesamt 970 Plätzen sind derzeit 57 Prozent belegt. Bei der aktuellen Zuweisung von sieben Personen pro Tag reicht die Kapazität voraussichtlich noch bis Mai. Der Kanton plant bereits weitere Unterkünfte.