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Historische Schlappe für Friedrich Merz: CDU-Chef unterliegt im ersten Wahlgang und wird vorerst nicht Kanzler. Warum?

Hermann Hesse hat unrecht. Nicht jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.

Bei Schwarz-Rot ist es eher wie verhext.

Der ausgebremste Kanzler Friedrich Merz hatte schon selber schmallippig eingestanden, dass es seiner künftigen Regierung an Euphorie mangele.

Keine Euphorie? Welch Euphemismus für den massiven Daumen runter, mit dem die Deutschen in Umfragen Merz und seine Mannschaft beurteilen, bevor sie überhaupt angefangen haben.

KAY NIETFELD / KEYSTONE
Historische Schlappe für Friedrich Merz: CDU-Chef unterliegt im ersten Wahlgang und wird vorerst nicht Kanzler. Warum?
KAY NIETFELD / KEYSTONE

Noch nie startete eine Regierung mit so viel Misstrauen. Noch nie unterlag ein Kanzlerkandidat im Bundestag im ersten Wahlgang.

Ja, Merz schreibt Geschichte. Freilich nicht so, wie er will.

Wie dieser Holperstart mit dem von den Medien-Hofschranzen gepflegten Narrativ der Koalition der Hoffnung zusammenpasst, müssen sie nun selber den Konsumenten erklären.

Dabei ist es doch so einfach: Schwarz-Rot war von Anfang an eine Fehlkonstruktion, weil sie dem Willen der Wähler Hohn spricht. Sie wollen eine bürgerliche Politik. Die gibt es nur mit der AfD.

 

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