Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat mit seiner Rede vom 9. November die Debatte um ein Verbot der Alternative für Deutschland (AfD) weiter angeheizt. Er blies zum Halali auf «Verfassungsfeinde» und unkte: «Eine Partei, die den Weg in die aggressive Verfassungsfeindschaft beschreitet, muss immer mit der Möglichkeit eines Verbots rechnen.» Selbst die nüchterne Neue Zürcher Zeitung nannte dies eine «Grenzüberschreitung». Fassungslosigkeit darüber, wie der Bundespräsident so die Fassung verlieren kann, spricht aus den Zeilen der neutralen Schweizer Beobachterin.
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