Bundeskanzler Friedrich Merz machte von seiner Richtlinienkompetenz Gebrauch. «Wir können uns diesen Sozialstaat nicht mehr leisten», sagte er. Es werde harte Einschnitte geben. Sofort waren die üblichen Verdächtigen, neoliberale Wirtschaftspolitiker und Militärexperten, auf allen Kanälen und unterstützten den Blackrock-Kanzler, wie er mittlerweile von denen genannt wird, die in ihm einen Kanzler der Reichen sehen. Reformen seien unausweichlich, sagten sie. Kurz darauf spuckte das Statistische Bundesamt den Reform-, sprich: Sozialabbauexperten in die Suppe. 2024, so die Beamten, sei der Anteil der Sozialausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) 5,53 Prozent gewesen, während er 2015 u ...