Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Gute Nacht Sicherheit», verkünden die SRG-Fans ganzseitig und mit dem Bild eines F/A-18. Dabei hat niemand den neuen Kampfjet so erbittert bekämpft wie die SRG

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
«Gute Nacht Sicherheit», verkünden die SRG-Fans ganzseitig und mit dem Bild eines F/A-18. Dabei hat niemand den neuen Kampfjet so erbittert bekämpft wie die SRG
«Gute Nacht Sicherheit», verkünden die SRG-Fans ganzseitig und mit dem Bild eines F/A-18. Dabei hat niemand den neuen Kampfjet so erbittert bekämpft wie die SRG
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Es wirkt wie eine Realsatire. Die Gegner der SRG-Initiative «200 Franken sind genug!» behaupten auf einem ganzseitigen Abstimmungsinserat im Blick, sie seien die Garanten der Sicherheit unseres Landes. Sie verdeutlichen dies mit dem Bild eines riesigen Kampfjets F/A-18.

Auch Verteidigungsminister Martin Pfister (Mitte) und SRG-Generaldirektorin Susanne Wille hantieren im Abstimmungskampf mit der Sicherheit. Weil sie angesichts der Weltlage mit verängstigten Stimmbürgern rechnen. Zur Aufrechterhaltung dieser Sicherheit, behaupten sie, brauche es eine starke SRG.

© KEYSTONE / PETER KLAUNZER
Martin Candinas, Nationalrat Mitte-GR, rechts, spricht waehrend einer Medienkonferenz des ueberparteilichen Komitees "Nein zur Halbierungsinitiative", am Montag, 8
© KEYSTONE / PETER KLAUNZER

Dabei hat in den letzten Jahrzehnten niemand der Verteidigungsfähigkeit, der Wehrhaftigkeit und der Bewaffnung der Schweizer Armee mehr geschadet als die SRG. Vor allem die Sendung «Rundschau» führte einen erbitterten Kreuzzug gegen die Erneuerung der Luftwaffe. Redaktionsleiter Mario Poletti war ein erklärter Feind jeglicher Rüstung und Rüstungsausfuhr.

Die «Rundschau» diskreditierte systematisch den Kauf des F-35, den die SRG-Freunde jetzt seitengross abbilden. Die Sendung unterstellte, Tschechien, Österreich und Deutschland seien Angriffsziele des F-35. SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf präsentierte dort ein italienisches Schulflugzeug als besser geeignet. Denn etwas Luftüberwachung genüge für die Schweiz – der erste geeignete Schritt zur vollständigen Abschaffung der Armee.

Schon der schwedische Kampfflieger Gripen wurde von der «Rundschau» abgeschossen. Die Sendung warf dem damaligen Verteidigungsminister Ueli Maurer (SVP) derart monströse Absurditäten vor, dass ihm im Studio der Kragen platze.

Und jetzt ist also diese SRG mit ihrer Militärspezialistin – der ausgebildeten Ballettpädagogin Priska Seiler Graf – Garant für die Sicherheit der Schweiz. Da kann man wirklich mit guten Gründen sagen: «Gute Nacht Sicherheit.»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.