Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Gutachten von Ignazio Cassis’ EDA: «Eine bilaterale Anerkennung Palästinas ist aus völkerrechtlicher Sicht möglich»

Das Aussendepartement (EDA) von Bundesrat Ignazio Cassis hat nach interner Prüfung die völkerrechtlichen Voraussetzungen für eine Anerkennung Palästinas durch die Schweiz bestätigt. «Eine bilaterale Anerkennung Palästinas ist aus völkerrechtlicher Sicht möglich», heisst es in einem Gutachten der Direktion für Völkerrecht, das dem Blick vorliegt. Dennoch hält der Bundesrat bislang an seiner abwartenden Haltung fest.

© KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Bundesrat Ignazio Cassis verfolgt die Debatte im Nationalrat an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 15
© KEYSTONE / PETER SCHNEIDER

Das Dreiseitenpapier kommt zum Schluss, dass die Kriterien Staatsgebiet, Staatsvolk und Staatsgewalt im Wesentlichen erfüllt seien. Zwar übe die Palästinensische Autonomiebehörde die staatlichen Funktionen nur teilweise aus – etwa sei die Kontrolle über Grenzen und Luftraum weiterhin bei Israel –, doch dies stelle «keinen Hinderungsgrund für eine bilaterale Anerkennung» dar. International herrsche ein «quasi universeller Konsens», dass die Schaffung eines Staates Palästina wünschenswert sei.

Mehr als 150 Uno-Mitglieder, zuletzt auch Frankreich, Grossbritannien und Kanada, haben Palästina bereits anerkannt. «Es ist an der Zeit, dem palästinensischen Volk Gerechtigkeit widerfahren zu lassen», erklärte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vor der Uno-Generalversammlung. Israel und die USA protestierten heftig.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.