Trotz der Versprechen von Premierminister Keir Starmer, die Lebensverhältnisse in Grossbritannien zu verbessern, geht es den ärmsten Haushalten des Landes laut neuen Daten schlechter als vor dem Regierungswechsel. Eine Analyse des unabhängigen Wirtschaftsbüros Retail Economics zeigt, dass das verfügbare Einkommen der ärmsten Haushalte – also das Geld, das nach Abzug von Fixkosten und Lebenshaltung bleibt – seit Labours Amtsantritt im Juli 2024 um 2,1 Prozent gesunken ist. Dies berichtet der Telegraph.
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Im Gegensatz dazu haben die wohlhabendsten Haushalte im selben Zeitraum einen Anstieg ihres verfügbaren Einkommens um 10,3 Prozent verzeichnet. Der wirtschaftliche Druck sei insbesondere durch hohe Lebenshaltungskosten, steigende Steuern und eine stagnierende Lohnentwicklung entstanden, so die Studie.