Es war DIE wirklich grosse News in Donald Trumps überlanger Rede am Davoser WEF: Die USA würden keine Gewalt anwenden, um die Insel zu erwerben.
Inzwischen ist klar, wie es zum Wandel kam: Ein Deal war es. Ein Deal, der sich – offenbar deutlich – abzeichnet.
«Wir haben den Rahmen für ein künftiges Abkommen in Bezug auf Grönland und tatsächlich die gesamte Arktisregion geschaffen», verkündete Trump nach seiner Rede auf seinem Social-Media-Kanal.
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Eben noch hatte Grönland für heisse Köpfe gesorgt und die Nato in eine handfeste Krise gestürzt.
Nun sei man einer Lösung nahe, «die für die Vereinigten Staaten von Amerika und alle Nato-Staaten von grossem Nutzen» sein werde.
Eben noch lag Krieg in der Luft. Jetzt plant Trump sogar, die angedrohten Strafzölle zu streichen.
«Auf der Grundlage dieser Vereinbarung werde ich die Zölle, die am 1. Februar in Kraft treten sollten, nicht erheben», schrieb der US-Präsident auf Truth Social.
In Bezug auf Grönland würden «weitere Gespräche über den ‹Golden Dome›» geführt – den Verteidigungsschild zur Abwehr feindlicher Raketen.
Es sieht so aus, als ob sich Trump mit seiner Pressionspolitik, die reihum für blankes Entsetzen sorgte, auf Erfolgskurs befindet.