Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Griechenland: Konservative Regierung senkt Steuern radikal

Die konservative Regierung unter Kyriakos Mitsotakis hat eine umfassende Steuerreform angekündigt, die ab Januar 2026 in Kraft treten soll. Ziel ist es, Familien mit Kindern, junge Erwerbstätige und Vermieter deutlich zu entlasten. Besonders Grossfamilien profitieren: Bei einem Jahreseinkommen zwischen 10.000 und 20.000 Euro entfällt für Haushalte mit vier oder mehr Kindern die Einkommensteuer vollständig.

DUMITRU DORU / KEYSTONE
epa12171417 Prime Minister of Greece Kyriakos Mitsotakis delivers his speech at a joint press conference with the president of Moldova in the Presidential Palace during his first official visit to Chisinau, Moldova, 12 June 2025
DUMITRU DORU / KEYSTONE

Die Entlastung beläuft sich auf bis zu 4100 Euro jährlich für Familien mit drei oder mehr Kindern. Auch Berufseinsteiger unter 25 Jahren werden steuerfrei gestellt. In der Altersgruppe 26 bis 30 beträgt der neue Steuersatz für Einkommen bis 20.000 Euro lediglich neun Prozent. Über alle Einkommensstufen hinweg sinken die Sätze um zwei Prozentpunkte. Neu eingeführt wird zudem ein 39-Prozent-Tarif für Einkommen zwischen 40.000 und 60.000 Euro.

Für Vermieter senkt sich der Steuersatz für Mieteinnahmen zwischen 12.000 und 24.000 Euro von bisher 35 auf 25 Prozent. In strukturschwachen Regionen kommen weitere Erleichterungen hinzu: Die griechische Grundsteuer ENFIA wird in kleinen Dörfern halbiert, später abgeschafft. Auf Inseln mit weniger als 20.000 Einwohnern sinkt die Mehrwertsteuer um 30 Prozent.

Trotz eines der höchsten Schuldenstände in Europa will Athen auf neue Kredite verzichten. Die jährlichen Kosten der Reform – 1,6 Milliarden Euro – sollen über den bestehenden Primärüberschuss und zusätzliche Einnahmen gedeckt werden. Regierungschef Mitsotakis begründet die Familienförderung mit der anhaltend niedrigen Geburtenrate von 1,4 Kindern pro Frau – eine der niedrigsten in Europa.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.