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Green Deal: EU-Metallarbeiter fordern besseren Schutz ihrer Arbeitsplätze

In Brüssel haben sich Metallarbeiter aus ganz Europa versammelt, um gegen den Verlust von Industriearbeitsplätzen im Zuge des EU-Green-Deals zu protestieren. Dies berichtet das Onlineportal Euronews. Seit 2019 seien bereits fast eine Million Jobs verlorengegangen, warnten die Gewerkschaften. Die Arbeitnehmer fordern nun einen stärkeren Schutz durch die EU sowie wirksamere Ausbildungs- und Umschulungsprogramme.

OLIVIER MATTHYS / KEYSTONE
epa11876211 European steel industry workers protest in front of the European Council building in the European district in Brussels, Belgium, 05 February 2025
OLIVIER MATTHYS / KEYSTONE

Lieve De Preter, Präsidentin der Gewerkschaft ACV-CSC Metea in Belgien, betonte, dass es notwendig sei, bessere Qualifikationen für Arbeitnehmer in der klimaneutralen Industrie zu schaffen. In den vergangenen Monaten waren bereits mehr als 100.000 Arbeitsplätze gefährdet – unter anderem durch geplante Fabrikschliessungen bei Thyssenkrupp und Volkswagen.

Die EU hat mit dem «Just Transition Fund» ein Hilfspaket von 17,5 Milliarden Euro geschnürt, doch Kritiker sehen darin nicht genug Unterstützung. Die grüne Europaabgeordnete Sara Matthieu forderte eine Ausweitung der Mittel, insbesondere für Regionen, die noch nicht mit der Transformation begonnen haben.

Die Gewerkschaften verlangen zudem eine EU-Richtlinie für faire Übergänge, die Unternehmen verpflichten würde, eng mit Arbeitnehmervertretern zusammenzuarbeiten, um Arbeitsplatzverluste abzufedern.

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