Wer in Zürich das Elfendörfli, einen kleinen Jahrmarkt auf dem Sechseläutenplatz, oder den Weihnachtsmarkt vor dem Fraumünster besucht, dem stechen die mobilen Sicherheitssysteme sofort ins Auge, welche mögliche Zufahrtswege für Attentäter versperren. Wo sich Menschen tummeln, stehen heute diese Vorrichtungen. Sie sollen Veranstaltungen wie Weihnachts-Chilbis absichern.
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So weit haben wir es also schon gebracht: Unsere Kinder müssen im Elfendörfli hinter zivilen Autosperren auf dem Karussell fahren, während wir, geschützt durch dieselben Sicherheitsmassnahmen, auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein schlürfen. Denn die Gefahr ist real, dass etwa ein islamistischer Fanatiker oder anderer Extremist sein Fahrzeug als Waffe benutzen und damit in Besucher rasen könnte – wie in der deutschen Stadt Magdeburg 2024.
Ein 50-jähriger, aus Saudi-Arabien stammender Mann, der seit 2006 in Deutschland lebte, donnerte damals mit seinem SUV durch den Weihnachtsmarkt. Er tötete fünf Frauen und einen neunjährigen Jungen. Mehr als 300 weitere Menschen verletzte er schwer.
In München fuhr ein 24-jähriger Afghane Anfang dieses Jahres mit einem Auto in einen Demonstrationszug und verletzte Dutzende Personen.
Auch in der Schweiz kam es zu solchen Autoattacken von Extremisten. Im Aargau wurde kürzlich der Fall eines 18-Jährigen schweizerisch-türkischen Doppelbürgers bekannt, der im Namen Allahs ein Attentat mit Auto oder einem Messer geplant haben soll.
Die Online-Enzyklopädie Wikipedia führt eine lange Liste über solche Angriffe – viele davon begangen von Islamisten.
Deshalb trüben nun bewegliche Rammpfosten die romantische Weihnachtskulisse – da können die Marktstände noch so liebevoll geschmückt und arrangiert werden.
Die Blockaden sind letztlich Symbole unserer gescheiterten Einwanderungs- und Integrationspolitik. Wir bieten immer mehr Menschen in unserem Land Schutz, von deren Herkunft und Hintergrund wir wenig wissen. Mag sein, dass die meisten von ihnen keine Terroristen sind, sondern bloss Migranten, die unser Asylrecht missbrauchen.
Aber es genügt, dass ein einziger ausschert, um ein Blutbad anzurichten. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Grenzen sichern, wie es die SVP mit ihrer Grenzschutzinitiative fordert, die im September eingereicht wurde.