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Glenn Diesen geisselt die Rolle des Westens im Ukraine-Krieg, Gideon Levy vermisst im heutigen Israel die Menschlichkeit, Urs Gehriger begibt sich auf die Spuren von Kamala Harris in Kalifornien

Glenn Diesen geisselt die Rolle des Westens im Ukraine-Krieg, Gideon Levy vermisst im heutigen Israel die Menschlichkeit, Urs Gehriger begibt sich auf die Spuren von Kamala Harris in Kalifornien

Wolodymyr Selenskyj hat in Europas Hauptstädten seinen «Siegesplan» vorgestellt. Der Präsident der Ukraine fordert weitere Waffen im Kampf gegen Russland und wirbt für eine Nato-Mitgliedschaft seines Landes. Glenn Diesen, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Südost-Norwegen und Autor des Buches «The Ukraine War and the -Eurasian World Order», sieht Selenskyjs -Initiative kritisch: «Jeder Vorschlag eines Abkommens auf der Grundlage ‹Land gegen Nato-Mitgliedschaft› verkennt, dass das Hauptziel des Kremls nicht Territorium ist, sondern ein Ende der Nato-Erweiterung, die als existenzielle Bedrohung empfunden wird.» Das Problem seien allerdings nicht Selenskyjs Forderungen, sondern die unehrliche Politik des Westens, der lieber Russland schwäche, statt die Ukraine zu retten, schreibt Diesen in der Titelgeschichte dieser Ausgabe. Seite 10

«Viel schöner»: Weltwoche-Redaktor ­Gehriger (l.), San Franciscos Ex-Bürgermeister Brown.

 

Israel tötet Hamas-Chef Jahia Sinwar, den Verantwortlichen der Attentate vom 7. Oktober 2023. Wer nun auf einen -baldigen Frieden in -Nahost glaubt, könnte enttäuscht werden, schreibt unser Israel-Korrespondent Pierre Heumann. Der Krieg in Gaza dürfte noch mindestens ein Jahr fortdauern. Das Ziel der Regierung Netanjahu bleibe, die Hamas niederzuringen. Hart ins Gericht mit diesem Vorgehen geht Gideon Levy, Mitherausgeber der israelischen Tageszeitung Haaretz. Jede Menschlichkeit sei aus dem öffentlichen Diskurs verschwunden, ein tiefgreifender Wertewandel sei zu beobachten. «Kein militärischer Sieg kann erreichen, dass Israel wieder das Land wird, das es vor dem 7. Oktober war.» Seiten 14, 24

 

In wenigen Wochen könnte Kamala Harris in das mächtigste Amt der Welt aufsteigen. Wer ist die Frau, die sich im Wahlkampf neu erfunden hat? Urs Gehriger hat in Kalifornien mit Zeugen ihres Aufstiegs gesprochen: mit ihrem -Pastor, mit Biografen, Professoren, Parteifunktionären und Obdachlosen. Schliesslich hat er in San -Francisco jenen Mann aufgespürt, der Harris die Türen zur Macht und zu den Schatullen der Schwerreichen geöffnet hat: Willie Brown, 90, der legendäre Königsmacher – und Ex--Lover der Präsidentschafts-Aspirantin. Auf einer Fahrt quer durch Harris’ Jagdrevier erzählte der flamboyante Zeitzeuge -Anekdoten über Trump, die Kennedys und seine ehemalige Geliebte. «Seriöser», «sachkundiger» und «viel schöner als alle anderen» sei Kamala, schwärmte Brown. Dies, obwohl Harris längst nichts mehr von ihrem Sugar-daddy wissen will. Die Affäre spricht Bände über die Frau, die seit Jahrzehnten alles daransetzt, auf den Olymp zu steigen. Seite 26

 

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