Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Giftanschläge, Putschversuche, Wahlmanipulation: Trump veröffentlicht Geheimdokumente – die Amerikas weltweite Operationsweise während des Kalten Krieges zeigen

Mit der Freigabe Tausender Geheimdokumente hat US-Präsident Donald Trump einen Blick in die dunkle Vergangenheit der amerikanischen Geheimdienste ermöglicht. Wie die russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti berichtet, verdeutlichen viele dieser Unterlagen die weltweite Operationsweise der CIA während des Kalten Krieges – von Kuba über die UdSSR bis nach China.

SHAWN THEW / POOL / KEYSTONE
epa11988167 US President Donald Trump responds to questions from the news media during a meeting with ambassador nominees in the Cabinet Room of the White House in Washington, DC, USA, 25 March 2025
SHAWN THEW / POOL / KEYSTONE

In den 1960er Jahren habe die CIA etwa gezielt kubanischen Zucker, der in die Sowjetunion exportiert wurde, mit chemischen Substanzen kontaminiert. Das Ziel sei gewesen, die Qualität zu beeinträchtigen und die sowjetische Bevölkerung zu verunsichern.

Auch die berüchtigte Operation «Manguste», die auf die Destabilisierung Kubas und die Beseitigung Fidel Castros abzielte, wird detailliert beleuchtet. Explosionen, Wirtschaftssabotage und die Förderung von Unruhen im Land gehörten demnach zum Arsenal der CIA – unterstützt durch Geheimetats der NSA.

Laut den veröffentlichten Unterlagen überwachte der US-Geheimdienst nicht nur Gegner, sondern auch Verbündete. In den 1970er Jahren sollen Informationen über israelische Diplomaten und britische Geheimdienstmitarbeiter gesammelt worden sein. In Japan wurden Gespräche abgehört, in Mexiko unterstützte der mexikanische Präsident eine gemeinsame Operation gegen russische Bürger.

Ein Dokument listet sogar Überlegungen auf, chinesische Nuklearanlagen militärisch anzugreifen, nachdem Peking 1964 eigene Atomwaffen testete. Die Veröffentlichungen zeichnen ein Bild der CIA als global agierenden Akteur – oftmals ohne Rücksicht auf Völkerrecht oder diplomatische Konventionen.

Insgesamt wurden innerhalb von drei Tagen über 77.000 Seiten freigegeben. Laut New York Times dürfte dies erst der Anfang sein.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.