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Gezielte Inszenierung von Hamas-Propaganda? Wie ein Fotograf mit Gaza-Bildern den Westen beeinflusst

Der palästinensische Fotograf Anas Zayed Fteiha steht unter Verdacht, Bildmaterial aus dem Gazastreifen im Sinne der Hamas zu inszenieren. Recherchen der Süddeutschen Zeitung, auf die sich die Bild-Zeitung beruft, werfen dem freien Mitarbeiter der türkischen Agentur Anadolu vor, das Leid der Zivilbevölkerung gezielt in Szene zu setzen, um Emotionen in westlichen Gesellschaften zu schüren und politische Debatten zu beeinflussen.

IMAGO/Anadolu Agency
Journalists document daily struggles amid Gaza humanitarian crisis due to Israeli attacks GAZA CITY, GAZA - JULY 24: Anadolu freelance photojournalist Anas Zeyad Fteha documents the struggle of displaced Palestinians to access food, while often facing hunger himself as Anadolu freelance journalists continue their work under difficult conditions to shed light on the humanitarian impact of Israeli attacks on Gaza on July 24, 2025
IMAGO/Anadolu Agency

Zentrales Beispiel: Ein weitverbreitetes Bild zeigt verzweifelte Menschen mit Kochtöpfen vor einem Lastwagen, der Essen ausgibt. Fteiha war vor Ort – doch verwendete er offenbar andere Aufnahmen aus derselben Szene, in denen vor allem Frauen und Kinder zu sehen sind. Aufnahmen von Erwachsenen, die tatsächlich Lebensmittel erhielten, finden sich nicht unter seinen Veröffentlichungen.

Internationale Medien wie CNN, BBC, das Magazin Stern oder der Deutschlandfunk nutzen regelmässig Fteiha-Fotos. Dabei ist seine politische Ausrichtung laut der Bild-Zeitung klar: Auf seinem Instagram-Profil postete er ein Gemälde mit der Aufschrift «Free Palestine» und teilte ein Video mit dem Titel «Fuck Israel». Zudem ist er laut Bericht Teil der Organisation Europe Palestine Network, die Aktionen gegen Israel organisiert.

Fteiha hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geässert.

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