Es ist eine enorme Summe, die die Sozialdemokratische Partei der Schweiz aufwirft, um der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) im Abstimmungskampf um die Volksinitiative «200 Franken sind genug!» zu Hilfe zu eilen: 820.000 Franken. Dies ist Daten der Eidgenössischen Finanzverwaltung zu entnehmen. 814.000 Franken davon sind «monetäre Zuwendungen», 6000 Franken sind Einnahmen «durch den Verkauf von Gütern und Dienstleistungen».
Mit diesen 820.000 Franken – in Worten: achthundertzwanzigtausend – ist die SP die grösste Spenderin der Nein-Kampagne, weit vor linken Multimillionären.
Die rote Hilfe läuft also wie geschmiert. Genossen unterstützen Genossen. Böse Zungen behaupten, die SP kaufe sich so ihren eigenen Radio- und TV-Sender. Nur: Ist das überhaupt noch nötig?
Gemäss Selbstdeklaration ist die überwiegende Mehrzahl der SRG-Journalisten links. Was man den Sendungen auch anmerkt.
Quizfrage zum Schluss: Über welche Partei wird die SRG in den nächsten Monaten wohl am positivsten berichten? Wetten, es ist nicht die SVP.