Keine Woche ohne Palästinenser-Demo. Als ob es auf der Welt kein anderes Elend gäbe. 110 Konflikte toben auf der Welt. Im Sudan, im Jemen oder in Nigeria sterben massenhaft Menschen. Jeder siebte Christ wird verfolgt oder muss um sein Leben fürchten. Diese Gräuel verbleichen in den Medien zu Randnotizen – nach dem Motto: «No jews, no news». «Die Fokussierung auf Juden als ‹Täter› nimmt obsessive Formen an», schreibt Urs Gehriger und wirft einen Blick auf das Elend im Schatten von Gaza. Seite 10
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Der Schriftsteller Rolf Dobelli veröffentlicht im Dezember sein neues Buch bei Diogenes: «Jetzt sind Sie gefragt» – eine Sammlung existenzieller Fragen im proustschen Stil. Die Weltwoche präsentiert ab sofort einmal im Monat eine Auswahl. Kostprobe: «Gesetzt den Fall, Sie hätten Ihren Mann oder Ihre Frau durch einen Vermittler kennengelernt. Rückwirkend betrachtet: Welches wäre eine angemessene Provision gewesen?» Seite 24
Los Angeles glänzt in der Sonne Kaliforniens und brennt innerlich. Hinter der glamourösen Fassade herrscht Angst: Vermummte Agenten reissen Menschen aus ihrem Alltag, Familienväter verschwinden spurlos, während Bürgerrechtler gegen eine Bundesregierung kämpfen, die ihre eigenen Gesetze missachtet. Bürgermeisterin Karen Bass stellt sich Truppen entgegen, Anwälte retten Kinder vor der Abschiebung, Bloggerinnen schreiben über Militäreinsätze in der Innenstadt. Daniel Ryser berichtet aus einer der grössten Wirtschaftsmetropolen der Welt, die zwischen Millionärsvillen und Obdachlosencamps, Palmen und lodernden Wäldern zum Brennglas der amerikanischen Demokratie wird. Bilder von Tomo Muscionico illustrieren die Reportage. Seite 26
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