Nun spielen sie wieder am Australian Open, die besten Tenniscracks der Welt. Courant normal in der Tenniswelt.
Erst vier Jahre ist es allerdings her, als der damals weltbeste Spieler, der Serbe Novak Djokovic, vom Turnier ausgeschlossen und des Landes verwiesen wurde, weil er sich dem faktischen Zwang widersetzte, sich einer experimentellen Gentherapie, vulgo «Impfung», zu unterziehen, die nicht wissenschaftlich getestet und zugelassen worden war und deren Gesundheitsrisiken unbekannt waren.
Jetzt schlägt der Altmeister wieder in Australien auf. Und die Leute haben seinen Mut und seine Grundsatztreue nicht vergessen, die ihn verzichten liessen auf die Teilnahme unter diesen unwürdigen Bedingen und auf die Aussicht auf Ruhm und Ehre auf dem Platz.
Im Interview mit Tamedia sagt die australische Tennislegende Pat Cash über Djokovic: «Für viele von uns ist er ein Held. Ein absoluter Held.» Er könne nicht sagen, wie viele Messages er bekommen habe, in denen gestanden habe: «Sag Novak, dass er für uns ein echter Held ist.»
Ob man seine Haltung teile oder nicht, er stehe zu seinen Prinzipien. «Das zeigt, dass er ein guter Mensch ist. Er ist hier sehr beliebt.» Seine Integrität stehe ausser Frage. «Superchampions wie er sind keine gewöhnlichen Menschen, sie sind komplexe Charaktere. Das ist einfach so. Und das fasziniert die Leute. Wir lieben es, solche Naturphänomene zu sehen.»