Die Bundeswehr investiert in grossem Stil in die Modernisierung ihrer Landstreitkräfte. Für fast 7 Milliarden Euro sollen über 400 neue Radpanzer beschafft werden. Das geht aus Unterlagen des Bundesfinanzministeriums hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegen. Die erste Auslieferung ist ab 2027 geplant.
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Herzstück des Rüstungspakets ist ein Vertrag mit dem US-Konzern General Dynamics. Geplant ist die Entwicklung und Lieferung von bis zu 356 neuen Spähpanzern, die auf dem Modell Piranha basieren. Zunächst sollen 274 Stück für 3,5 Milliarden Euro bestellt werden. Später könnten 82 weitere folgen. Die neuen Fahrzeuge sollen den veralteten Fennek-Panzer ersetzen.
Gleichzeitig will das Verteidigungsministerium 150 Schützenpanzer vom Typ Schakal kaufen – zum Preis von rund 3,4 Milliarden Euro. Gebaut werden sie von Artec, einem Gemeinschaftsunternehmen von Rheinmetall und KNDS. Es könnten später noch 200 weitere Panzer dazukommen.