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Für Baerbock, Lauterbach und Co. ist klar: Wer die Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf ans Verfassungsgericht kritisiert, ist frauenfeindlich

Es ist grossartig, eine Frau zu sein. Nein, nicht allein der Frauenparkplätze wegen! Sondern weil man unangreifbar ist. Kritik an Frauen verstösst gegen – na gegen was? Gegen die Frauenrechte oder die Menschenwürde oder …? Egal. Wir sind tabu.

Und deshalb geht das gar nicht, dass viele in Deutschland die Wahl der Juristin Frauke Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin unpassend finden – etwa, weil sie Abtreibung auch noch kurz vor den Wehen für nicht strafwürdig findet, da der Embryo keine Menschenwürde habe.

Für Baerbock, Lauterbach und Co. ist klar: Wer die Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf ans Verfassungsgericht kritisiert, ist frauenfeindlich

Karl Lauterbach etwa meint auf X: «Frau Brosius-Gersdorf sollte nicht zurückziehen. Das wäre für Frauenrechte klar das falsche Signal.»

Brosius-Gersdorf hat auch bei den Grünen umgehend Mitstreiterinnen gefunden.

Mit überschnappender Stimme tönt Grünen-Abgeordnete Britta Hasselmann im Bundestag: «Was hier getrieben wird. Die Karriere einer Frau so zu gefährden. Frauen der Republik, wehrt euch dagegen! Das kann man sich als Frau nicht bieten lassen!»

Und ihre Kollegin Franziska Brantner findet es «sehr beschämend, wie mit dieser Frau umgegangen worden ist (…) dass man zulässt, dass eine Frau, die man mit Zweidrittelmehrheit nominiert, dann wie Freiwild einmal durch die Manege geführt wird.»

Auch Annalena Baerbock ist dabei, die übrigens kürzlich eine hochqualifizierte Frau aus dem Rennen geschubst hat.

Kurz: Wir dürfen sagen, was wir wollen. Auch, dass Frau sein allein nicht reicht. Frau sollte auch über ein wenig wirklichkeitsnahen Verstand verfügen.

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