Friedrich Merz kritisiert Washingtons Entscheidung, Sanktionen gegen Russland auszusetzen. Würde der Kanzler das Donald Trump auch ins Gesicht sagen?
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Friedrich Merz kritisiert Washingtons Entscheidung, Sanktionen gegen Russland auszusetzen. Würde der Kanzler das Donald Trump auch ins Gesicht sagen?

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Friedrich Merz kritisiert Washingtons Entscheidung, Sanktionen gegen Russland auszusetzen. Würde der Kanzler das Donald Trump auch ins Gesicht sagen?
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Gut gebrüllt, Löwe!

Friedrich Merz hat gerügt, dass die USA die Öl-Sanktionen gegen Russland aussetzen, um den Preisanstieg zu bremsen. «Wir denken, das ist falsch», verkündete der Kanzler. Es gibt ein Preisproblem, aber kein Versorgungsproblem.»

Äh, ja. Genau dieses Preisproblem ist es, das Merz’ Wähler umtreibt. Den Kanzler wohl nicht. Er hat andere Sorgen: die Ukraine. «Wir müssen sicherstellen, dass Russland den Krieg in der Ukraine nicht nutzt, um die Ukraine zu schwächen.»

SAMUEL CORUM / POOL / KEYSTONE
epa12792536 US President Donald Trump (R) and German Chancellor Friedrich Merz hold a bilateral meeting in the Oval Office at the White House in Washington, DC, USA, 03 March 2026
SAMUEL CORUM / POOL / KEYSTONE

So weit, so erwartbar. Überraschend dürfte freilich Merz´ Ankündigung gewesen sein, dass Deutschland mit Israel an einer Beendigung des Iran-Krieges arbeite.

Wie denn? Nur mit einem Aggressor und nicht mit dem anderen? Obwohl doch, wie Merz ebenfalls sagte, Israel und die USA keine Strategie für ein Ende des Konflikts hätten?

Hat er eine? Wunderbar! Heraus damit! Oder hat er nicht? Warum erzählt er das dann?

Bescheidene Frage: Würde er Donald Trump seine Kritik auch ins Gesicht sagen? Beim letzten Treffen im Oval Office war Merz recht schweigsam, als der Präsident die Regierungschefs von Spanien und Grossbritannien abbügelte.

Gut gebrüllt, Löwe? Wohl eher ein Papiertiger.

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