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Friedensrat: Trump zieht Einladung an kanadischen Regierungschef Mark Carney zurück

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Friedensrat: Trump zieht Einladung an kanadischen Regierungschef Mark Carney zurück
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US-Präsident Donald Trump hat die Einladung an Kanadas Regierungschef Mark Carney zu seinem Friedensrat zurückgezogen. Trump teilte dies in einem kurzen Beitrag auf seiner Plattform Truth Social mit, ohne den Schritt zu begründen.

Erst am Donnerstag hatte Trump am Weltwirtschaftsforum in Davos das Gründungsdokument des Gremiums unterzeichnet. Ursprünglich war das Gremium auf die Umsetzung eines Gaza-Friedensplans ausgerichtet, soll sich inzwischen aber auch mit weiteren internationalen Konflikten befassen.

© KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
Canada Prime Minister Mark Carney speaks during a plenary session in the Congress Hall at the 56th annual meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Tuesday, January 20, 2026
© KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER

Trump fungiert selbst als Vorsitzender und entscheidet über Einladungen und Mitgliedschaften. Zwar erhielten Dutzende Staaten Einladungen, zugesagt haben bislang jedoch nur wenige. Kanada hatte sich zunächst zurückhaltend gezeigt. Carney erklärte, man könne sich eine Teilnahme grundsätzlich vorstellen, Details seien aber offen.

Carney hatte in Davos vor einem Bruch der regelbasierten Weltordnung gewarnt – ohne Trump namentlich zu nennen (die Weltwoche berichtete). Beobachter sahen darin eine indirekte Kritik am US-Präsidenten. Trump reagierte scharf und sagte, Kanada existiere «dank der Vereinigten Staaten».

Carney widersprach später deutlich: «Kanada existiert nicht wegen der Vereinigten Staaten. Kanada gedeiht, weil wir Kanadier sind», erklärte er.

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