Trump, der Friedensfürst, der den Krieg verabscheut, der die Hand ausstreckt und sogar bereit ist, eingefleischte Feindschaften zu begraben und eine blühende Zukunft für alle zu errichten, die guten Willens sind: So könnte man seinen Auftritt in Riad zusammenfassen. In deutschen und europäischen Medien führte die Rede, die er am US-Saudi Investment Summit hielt, zu kaum mehr als oberflächlichen Schlagzeilen mit übelgelauntem Touch. Die ARD redete «Risse» in den Beziehungen der beiden Staaten herbei, andere wie die Süddeutsche spotteten: «Wo bitte geht’s zum glitzernden Geldautomaten?»
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