Freispruch für die «Maskenmillionäre»: Über das Ende einer Hexenjagd
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Freispruch für die «Maskenmillionäre»: Über das Ende einer Hexenjagd

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Freispruch für die «Maskenmillionäre»: Über das Ende einer Hexenjagd
Freispruch für die «Maskenmillionäre»: Über das Ende einer Hexenjagd
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Erinnern Sie sich noch an die sogenannte Maskenaffäre? An diese beiden Jungunternehmer der Firma Emix, Luca Steffen und Jascha Rudolphi? Über Jahre hinweg wurden diese jungen Männer durch die Medien gereicht. Sie waren die «skrupellosen Profiteure», die angeblichen «Wucherer». Eine Kampagne der Vorverurteilung, eine regelrechte Hexenjagd wurde da veranstaltet – angeführt von einem journalistischen Mainstream, der sich in moralischer Selbstgerechtigkeit geradezu gesuhlt hat. Man wollte diese «Maskenmillionäre» am Boden sehen.

Bilder: zVg
Freispruch für die «Maskenmillionäre»: Über das Ende einer Hexenjagd
Bilder: zVg

Und nun kommt die Zürcher Staatsanwaltschaft – fünf Jahre hat es gedauert – und muss zähneknirschend feststellen: Alles eingestellt!

Nichts ist übriggeblieben von den hochtrabenden Vorwürfen des Wuchers. Die Staatsanwaltschaft schreibt: Es gab keinen Wucher, es gab keine Notlage, die ausgenutzt wurde. Im Gegenteil: Die Kunden haben sogar zu Protokoll gegeben, dass sie sich gar nicht ausgenutzt fühlten.

Dies kommt einem Zusammenbruch der moralischen Anklagebank gleich. Während die Weltwoche – fast als einzige Zeitung – von Anfang an gesagt hat: Halt mal, das sind findige Unternehmer, das sind Leute, die dort geliefert haben, wo der Staat, wo ein Herr Bundesrat Berset, damals Gesundheitsminister, und seine Bürokratie kläglich versagt haben! – da haben die anderen nur den Stab über sie gebrochen.

Diese Jungunternehmer haben eine Marktlücke entdeckt, sie haben Logistikketten aufgebaut, während Bern im Tiefschlaf versunken war. Und ja, sie haben dabei Geld verdient. Na und? In einer freien Marktwirtschaft ist das kein Verbrechen, sondern die Belohnung für Risiko und Tatkraft.

Den Herren Steffen und Rudolphi gebührt Gratulation zu diesem Sieg. Sie wurden durch den Schlamm gezogen, sie wurden als Kriminelle gebrandmarkt, und jetzt sind sie von der Staatsanwaltschaft von allen Vorwürfen entlastet worden.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 31.03.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.