Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Frauenquote im Schweizer Sport verfehlt: Mehrheit der Verbände ignoriert Amherds Vorgaben

Die vom Bund geforderte Frauenquote in Sportverbänden bleibt weitgehend wirkungslos. Weniger als 40 Prozent der nationalen Verbände erfüllen die Vorgabe, wonach mindestens 40 Prozent der Vorstandsmitglieder weiblich sein müssen – dies trotz drohender Kürzungen bei den Fördergeldern. Die Initiative war 2022 unter der damaligen Sportministerin Viola Amherd lanciert worden, umgesetzt wird sie bisher nur schleppend.

© KEYSTONE / PETER KLAUNZER
Bundesraetin Viola Amherd, rechts, unterhaelt sich mit den Spielerinnen des FC Helvetia, ein Team bestehend aus Parlamentarierinnen des National- und Staenderats, vor einem Spiel gegen ein Team des Schweizerischen Roten Kreuzes, am Dienstag, 28
© KEYSTONE / PETER KLAUNZER

Gemäss Recherchen der NZZ halten sich mehr als die Hälfte der 86 nationalen Sportverbände nicht an die Quotenregel. Welche Verbände genau betroffen sind, wird vom Bundesamt für Sport (Baspo) nicht offengelegt. Laut Schätzungen sind es vor allem grosse Organisationen wie die Ski-, Fussball- und Eishockeyverbände, die immerhin konform sind. Beim Fussballverband wurde mit Aline Trede im Juni 2024 erstmals eine Frau in den Vorstand gewählt – 129 Jahre nach der Verbandsgründung.

Kürzungen bei den Bundesgeldern gab es bislang dennoch keine. Stattdessen bevorzugt das Baspo laut NZZ eine weiche Umsetzung: Entscheidend sei, dass die Quote in den Statuten verankert sei – die reale Umsetzung könne nachgelagert erfolgen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.