Männer wollen Frauen sein, aber Frauen keine Männer. Vielleicht verdankt sich diese Wahrnehmung der Tatsache, dass Kerle ein grösseres Theater daraus machen, wenn sie Stöckelschuhe anziehen. Vielleicht ist es aber auch ganz einfach: Frau sein ist ein Vorteil. Nicht nur wegen der Frauenparkplätze.
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Ein Mann zu sein aber heisst, die Arschkarte gezogen zu haben, weil schon die Mütter lieber ein Mädchen hätten.
Familienministerin Karin Prien hat das erkannt: Jungs und junge Männern empfinden sich immer mehr als Verlierer der Gesellschaft. Sie gelten als toxisch, gewalttätig, gehören auf den Müllhaufen der Geschichte, wie es feministischerseits tönt.
Eine gefährliche Entwicklung, meint sie, «die wir in anderen europäischen Ländern bereits in dramatischer Ausformung sehen». Prien erklärt Männer zur «Gefahr» für die Demokratie und kündigt Gegenmassnahmen an.
Na bitte! Geschlechtsumwandlung bereits in frühester Kindheit?
Früher hätte man das Kastration genannt. Aber vielleicht ist auch genau das gemeint.