Paris rüstet sein Gesundheitssystem für ein mögliches militärisches Grossszenario: Bis spätestens März 2026 sollen französische Krankenhäuser in der Lage sein, täglich bis zu 250 verletzte Soldaten aufzunehmen – auch aus Partnerstaaten. Das berichtet die Zeitung Le Canard Enchaîné.
Demnach wurde die Gesundheitsverwaltung angewiesen, landesweit Kapazitäten für eine «grössere Auseinandersetzung» zu schaffen. Konkrete Auslöser werden nicht genannt, doch angesichts der angespannten geopolitischen Lage wird der Schritt als Teil umfassender Vorbereitungen auf einen möglichen Krieg interpretiert.
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Die französischen Behörden planen laut Bericht mit zwei Szenarien: Im Regelbetrieb sollen 100 Soldaten pro Tag versorgt werden können – im Notfall auch bis zu 250. Frankreichs Regierung geht offenbar davon aus, dass eine Eskalation nicht nur nationale, sondern gesamteuropäische Dimensionen annehmen könnte.