Mit einem einzigen Satz hat Jürgen Kasek, früherer Vorsitzender der Grünen in Sachsen, eine Welle der Empörung ausgelöst: «An all die Kirk-Fans da draussen: follow your leaders.» Der Satz, den Kasek auf der Plattform X veröffentlichte, wird weithin als Aufforderung verstanden, dem ermordeten US-Konservativen Charlie Kirk in den Tod zu folgen, berichtet das Portal Apollo News.
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Zuvor hatte Kasek bereits ein Banner geteilt, auf dem zu lesen war: «Kein Trauern um Faschisten! Rest in piss Charlie Kirk!» Dazu kommentierte er: «Auch in Leipzig wird inzwischen in angemessener Art und Weise an Kirk gedacht.» Trotz massiver Kritik zeigte sich der Grünen-Politiker unbeeindruckt. Wer ihm mit Konsequenzen droht, etwa einem Einreiseverbot in den USA, erhält von Kasek eine sarkastische Antwort: «Die wissen, dass ich nicht die Absicht habe, in ein autoritär regiertes Faschistenland zu reisen.»
Zwar distanzierte sich Kasek auf seinem Blog formell von der Ermordung Kirks, relativierte aber zugleich: «Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt. Das ändert auch nichts daran, dass der Ermordete eben ein radikaler Rassist und white supremacist war, der letztlich an dem gestorben ist, was er selber predigte: Hass.»
Charlie Kirk war ein prominenter Unterstützer von Donald Trump und Gründer der konservativen Organisation «Turning Point USA». Am letzten Mittwoch wurde er bei einer Veranstaltung in Utah erschossen.