Die Gerüchte halten sich hartnäckig. Der in den USA lebende Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss soll dort die linksextreme Antifa unterstützen. Diesen Vorwurf erhoben Kritiker des «Philanthropen» gar gegenüber Präsident Donald Trump im Weissen Haus.
Für Wyss könnte dies auch deshalb ungemütlich werden, weil Trump die Antifa per Exekutivorder vom 22. September als «terroristische Organisation» bezeichnet hat. Wörtlich schreibt der Präsident darin, aufgrund «eines Musters politischer Gewalt, das darauf abzielt, rechtmässige politische Aktivitäten zu unterdrücken und die Rechtsstaatlichkeit zu behindern, bezeichne ich die Antifa hiermit als ‹inländische terroristische Organisation›».
Kein Geheimnis ist, dass Wyss eine Vorliebe für die politische Linke hat und sich dies einiges kosten lässt. Er soll Joe Biden zum Wahlsieg verholfen haben und verteidigte das Covid-Genexperiment mit dem Satz: «Jeder logisch denkende Mensch lässt sich impfen.» Wer Kritik an den autoritären und nutzlosen Massnahmen wagte, dem warf Wyss «mangelnde Intelligenz» vor. Die SVP bezeichnet er als eine «grosse Gefahr für die Schweiz».
Man lerne: Wer für die Demokratie eintritt, ist gefährlich. Wer sie bekämpft, qualifiziert sich für die wyssschen Honigtöpfe.