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Financial Times: Gerät Europa ins Hintertreffen im Rohstoffkrieg zwischen den USA und China?

Im globalen Technologiekonflikt zwischen den USA und China droht Europa zum Verlierer zu werden. Die neuen chinesischen Exportkontrollen für seltene Erden treffen einen Kontinent, der laut dem britischen Autor Misha Glenny «zwischen beiden Fronten zerrieben» wird. Europa ist demnach doppelt abhängig: von amerikanischer Digitaltechnologie und chinesischer Rohstoffverarbeitung.

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Employees weld parts at a factory producing mining equipment in Huaibei, in eastern China's Anhui province on January 9, 2025
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China dominiert die Verarbeitung kritischer Mineralien – günstiger und effizienter als der Westen. Während die USA ihre Industrie mit Subventionen stützen, blockieren in Europa Umweltbedenken viele Projekte zum Abbau eigener Ressourcen.

Auch militärisch wächst die Abhängigkeit: In jüngsten Konflikten wurden tonnenweise seltene Erden in Raketen verbraucht – viele davon aus chinesischer Produktion. Selbst die Ukraine setzt bei ihrer Drohnenabwehr auf chinesische Technik.

Laut Glenny hat Europa zwar Strategien, aber kaum Umsetzung. Bei grüner Energie, Batterien und E-Mobilität hat China längst die Führung übernommen. Brüssel fehlt es an Tempo und Investitionen.

In der Financial Times warnt der Autor: Ohne Kurswechsel bleibt Europa in einer geopolitischen Zangenlage – wirtschaftlich verwundbar und politisch erpressbar.

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