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Festhütte Bundeshaus: Das Riesenrad vor dem Parlament passt zum Bild, das die Schweizer Politik dieser Tage abgibt

© KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
KEYPIX - Leute tummeln sich an einem spielfreien Abend in der Fanzone der Fussball Frauen Euro 2025 vor Riesenrad, Nationalbank und Bundeshaus, am Montag, 14
© KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE

Die Schweiz steckt vor gewaltigen Herausforderungen. Der EU-Vertrag, den der Bundesrat dem Volk unterjubeln will. Der Zollstreit mit den USA, der hoffentlich bald gelöst ist, oder das riesige Problem der Masseneinwanderung, das offenbar niemand in der eidgenössischen Politik angehen will.

Wer sich dieser Tage in der Nähe des Bundeshauses aufhält, bekommt aber einen anderen Eindruck. Die Umgebung des Zentrums der Schweizer Demokratie wurde zu einen Rummelplatz umfunktioniert. Ein Riesenrad dreht seine Runden, Stände laden das Publikum zu Spielen im Zusammenhang mit der Frauen-EM ein, und riesige Betonblöcke sichern das Gelände ab.

Der Eindruck passt zum Bild, dass die Schweizer Politik zurzeit abgibt. Bewusst oder unbewusst scheint niemand den Ernst der Lage wirklich zu erkennen.

Und wenn, dann werden die Probleme nicht an der Wurzel gepackt, sondern Scheinlösungen präsentiert wie die Betonblöcke an den Eingängen zum Party-Event vor dem Bundeshaus.

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