Der CO-Präsident der SP-Schweiz, Cédric Wermuth, vermutet hinter dem Attentat auf den konservativen Social-Media-Influencer Charlie Kirk ein rechtsextremes Motiv. Dies sagt er zwar nicht offen. Stattdessen versteckt er die Aussage hinter einer Statistik.
So schrieb Wermuth auf Instagram: «Wir wissen noch nicht viel zum Motiv des Mörders von Charlie Kirk. Trotzdem gehen die Spekulationen bereits ‹wild›. Wichtig zu wissen: In den USA gab es zwischen 2005 und 2025 371 politische Morde. 93 Prozent davon von Tätern mit rechtem oder rechtsextremem Motiv», so der SP-Chef.
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Statt dieses Attentat ohne Wenn und Aber zu verurteilen, macht der SP-Präsident das Opfer gewissermassen zum Täter. Er schiebt Kirk Mitverantwortung am eigenen Tod zu, indem er den Eindruck zu erwecken versucht, Kirk sei von Gesinnungsgenossen ermordet worden. Das ist unterste Schublade und jämmerlich.
Denn über die Gesinnung des Täters ist schon einiges bekannt: In einem Interview mit dem Wall Street Journal am Samstag sagte der Gouverneur von Utah, Spencer Cox, nämlich Folgendes: «Für uns und die Ermittler ist es ganz klar, dass es sich um eine Person handelt, die zutiefst mit linker Ideologie indoktriniert war.» Ein weiteres Indiz, dass der Täter ein Linker war: Ermittler fanden in der Nähe des Tatorts Patronenhülsen mit antifaschistischen Parolen. In eine Patronenhülse waren die Worte «Hey, Faschist! Fang!» geritzt.
Wermuth sollte sich gescheiter an Kirk und dessen offener Debattenkultur ein Beispiel nehmen, statt die Debattenräume mit Fake News, geschmacklosen Andeutungen und Behauptungen zu verengen.