Schreckliches Familiendrama in Lausanne: Ein Mann hat seine Ehefrau mutmasslich mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen und sich danach aus dem Fenster der Wohnung gestürzt, die sich im sechsten Stock des bekannten Bel-Air-Hochhauses befindet. Die Lokalzeitung 24 heures hat am ausführlichsten über die Tat berichtet, die sich vor zwei Wochen ereignet hat.
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Demnach soll es sich beim Täter um einen 52-jährigen Äthiopier handeln. Das Opfer ist eine 51-jährige Schweizerin. Das Paar hinterlasse zwei jugendliche Kinder, die sich nun in Obhut befänden. Der Mann habe als Installateur von Solaranlagen gearbeitet, die Frau als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Bundesamt für Gesundheit (BAG). Laut 24 heures haben beide «viel» in ein Bed and Breakfast in Äthiopien investiert.
Die schreckliche Tat entspricht leider einem gängigen Muster. Bei Tötungsdelikten im familiären Bereich sind laut Bundesamt für Statistik 59 Prozent der Tatverdächtigen Ausländer. Auf 100.000 Einwohner gerechnet, sind ausländische Männer rund 2,8 Mal mehr tatverdächtig als Schweizer Männer. In der Präventionskampagne gegen häusliche Gewalt von SP-Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider wird diese Evidenz aus ideologischen Gründen indes nicht gewürdigt.