Ach, ist das schön. Wie Sidney Sweeney alle an die Angel kriegt.
Erst mit den guten genes, also Jeans. Jetzt mit einem Kleid, das nur deshalb aufregend ist, weil Sweeney drin steckt.
Und weil sie schon wieder zeigen kann, was sie hat: ass and tits. Oder auch: all this, and brains too (2021 machte sie ihren Abschluss im Fach «Entrepreneurship» an der University of California. Das kann nicht gerade jede Schauspielerin vorweisen).
2025 Invision
Dass Männern ihre Offenherzigkeit gefällt, glaubt man gern, auch wenn manch einer das heute nicht mehr zugeben würde. Doch warum regen sich die Puritanerinnen auf, die sich Feministinnen nennen?
Deren Aktion «Free the nipple» von einst – weil es unfair sei, dass nur Männer sich oben ohne zeigen dürften – animierte prominente Frauen, sich oben rum freizulegen. Aber das war ja politisch korrekt, oder? Korrekt ist auch, wenn man beim Weihnachtsgottesdienst gegen die Macht der Kirche protestiert und auf den Hauptaltar springt. Auf den nackten Brüsten der Femen-Aktivistin stand der Schriftzug «I am God».
Politische Titten sind also okay, vor allem, wenn sie auch noch beschriftet sind.
Sweeney aber, eingetragene Republikanerin, zeigt, was sie hat, und das ist nicht wenig, ohne irgendeine politische Botschaft. Und sie sieht dabei auch noch verdammt gut aus. Das aber geht nicht! Zumal sie unter dem ziemlich durchsichtigen Kleid auch noch eine Korsage trägt, die der Schwerkraft Einhalt gebietet, worauf die meisten Aktivistinnen zu ihrem Nachteil verzichten.
Nun: Ihr Auftritt beim diesjährigen Variety Power of Women Event in Los Angeles passte bestens zum Thema. «Ich fühle mich einfach gut und mache es für mich selbst, und ich fühle mich stark», sagte sie. Man sollte sich als Frau «in keinem Raum entschuldigen, verstecken oder verhüllen müssen». Das ist nun wirklich eine klare Botschaft.