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FDP in der Führungskrise: Strack-Zimmermann will an die Parteispitze

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FDP in der Führungskrise: Strack-Zimmermann will an die Parteispitze
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Marie-Agnes Strack-Zimmermann bringt sich laut einem Bericht als neue Vorsitzende der FDP ins Spiel. Das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtet unter Berufung auf Teilnehmer einer Präsidiumssitzung, sie habe angeboten, den Parteivorsitz als Teil einer Doppelspitze zu übernehmen.

Demnach stellte die Europapolitikerin ihre Kandidatur am Montag intern zur Diskussion. Sie sei bereit, gemeinsam mit einer zweiten Person die Parteiführung zu übernehmen. Zuvor soll sie dem amtierenden Parteichef Christian Dürr das Misstrauen ausgesprochen haben. Eine Doppelspitze ist in der FDP bislang jedoch nicht vorgesehen. Der Bundesparteitag hat den Vorstand allerdings beauftragt, eine entsprechende Satzungsänderung vorzubereiten.

Oliver Berg/EPA/Keystone
Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung im EU-Parlament
Oliver Berg/EPA/Keystone

Hintergrund ist die anhaltende Krise der Liberalen. Die FDP verfehlte zuletzt bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz den Wiedereinzug ins Parlament. Auch in Baden-Württemberg war die Partei zuvor gescheitert. Die aktuelle Parteiführung steht deshalb unter Druck, personelle Konsequenzen zu ziehen.

Neben Strack-Zimmermann werden weitere Namen für den Vorsitz gehandelt, darunter Parteivize Henning Höne. Wolfgang Kubicki, ebenfalls Vize, signalisierte dagegen kein Interesse. Strack-Zimmermann hatte eine Kandidatur in der Vergangenheit mehrfach ausgeschlossen. Ihr Vorstoss markiert damit eine Kehrtwende.

Ob es tatsächlich zu einer Doppelspitze kommt, hängt von einer möglichen Satzungsänderung und den parteiinternen Mehrheiten ab.

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