Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

FDP-Chef Thierry Burkart kündigt überraschend seinen Rücktritt an

FDP-Präsident Thierry Burkart wird im Herbst von seinem Amt zurücktreten. Dies gab er gegenüber der Bundeshausfraktion bekannt, berichtet die NZZ. Der Rücktritt erfolgt offiziell am 18. Oktober – am selben Tag, an dem die Partei ihre Parole zu den geplanten institutionellen Abkommen mit der EU festlegt.

© KEYSTONE / TIL BUERGY
KEYPIX - Thierry Burkart, FDP-AG, an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 3
© KEYSTONE / TIL BUERGY

Der Entscheid kommt überraschend, da Parteipräsidenten üblicherweise länger als vier Jahre amtieren. Burkart hatte jedoch bereits Anfang des Jahres angekündigt, spätestens 2027 aufzuhören. In der Partei sorgte dies für Unruhe.

Im Gespräch mit der NZZ sagte Burkart: «Der Zeitpunkt ist richtig. Die Partei ist organisatorisch und personell gut aufgestellt.» Er wolle sich wieder auf die Sachpolitik und seine beruflichen Tätigkeiten konzentrieren. Burkart war seit Oktober 2021 im Amt und hatte die Nachfolge von Petra Gössi angetreten. Auch unter seiner Führung blieb ein grosser Wahlerfolg aus: 2023 verzeichnete die FDP das schlechteste nationale Resultat seit 1848.

Obwohl Burkart betont, keine Ambitionen auf ein Bundesratsamt zu hegen, dürfte sein Rücktritt auch strategische Überlegungen in der Partei auslösen. Die Nachfolge muss nicht nur das heikle Europa-Dossier meistern, sondern auch die Partei auf die eidgenössischen Wahlen 2027 vorbereiten.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.